Heute war der "tolle" Visumbeantragungstermin...
Ok Ablauf(detailiert & kommentierend):
Mein Termin war um 7:45 Uhr, das ist die Zeit zu der du VOR der Konsulate(verdammt bescheuertes Wort für Botschaft) stehen sollst. Ich habe einen Fahrweg von mindestens einer Stunde und bin deswegen so früh los, dass für den Fall das etw. nicht klappen sollte, trotzdem noch pünktlich bin.
Ich kam also um circa 7.20 bei der Konsulate an, halbwegs gut gelaunt, ein wenig neugierig und von der, schon von außen wie ein Gefängnis aussehendenen Botschaft sagen wir, ich hatte Rispekt hinein zu gehen. Nicht einmal in der Schlange machte mich ein unfreundlicher Beamter von der Seite an, ob ich den die Hausordnung kenne und erwies auf meinen, für die Konsulate zu großen, Rucksack.
Ich solle diesen doch gefälligst weglassen, Hauptsache nicht mit hinein nehmen. Ich, höfflich und die Hausordnung kennend, meinte zu ich wüsste dies & dass ich mir extra einen gesucht hatte auf den ich verzichten könne, sprich er könne ruhig weggeworfen werden. Dies lehnte der Mann nicht nur ab, sondern drohte damit, dass wenn ich das machen würde[da wegschmeißen lassen], es einen "Polizeieinsatz ging und Sie das um die 1 000 Euro kostet." Und mit seiner netten Art fügte er nich hinzu:" Dann könn' Sie ihr Visum gleich vergess'n und geh'n."
Ich ging also weg, verstecke meinen Rucksack irgendwo in einer Wohngegend und ging mit mit den Unterlagen zurück. Als ich dort ankam, hatte der liebenswerte Beamte schon den Nächsten am Wickel und die Schlange von Menschen vor der Botschaft war schockiert wie unfreundlich man doch sein kann. Sarah, ein Mädel, dass in der Schlage war und mit der ich mich gut verstand und ich stimmten überein, dass es schwachsinnig ist, diese Regel aufrecht zu erhalten & dass man doch einen Raum fürs Gepäck einrichten könne.
Dann war Warten angesagt. Eine knappe halbe Stunde später gings dann in den ersten Raum, wo der "Reisepass SCHNELL! SCHNELL!" verlangt wurde und man durch eine Sicherheitskontrolle musste(wie aufm Flughafen mit Gürtel ausziehen und Jacken durchscannen...)
Danach ging es in die Konsulate selbst, man wurde eingewiesen, wieder anstehen und an einem von 4 Plätzen hatte man dann ein grünes Schild, dass die Reihenfolge der Unterlagen festlegte, was man mit den seinigen dann ebenso machen sollte.
Danach hieß es in die nächste Schlage einreihen und man kam zu einer Art Sekretärin, die die Unterlagen schon einmal vorkontrollierte für die eigentliche Kontrolle, die nach einer weiteren Schlagenwarterei kam.
Dann fühlte ich mich schon erleichtert; die ganzen Unterlagen waren weg, kein Schlagenanstehen mehr nur noch das interview schaffen und schon wäre ich von diesem einschüchternden Ort weg.
Ich setzte mich auf einen der wenigen freien Stühle und warte, dass mein Name aufgerufen wurde. Sarah hatte ihre Unterlagen auch abgegeben, setzte sich zu mir und wir redeten ein wenig über die einschüchternde Botschaft und unsere Austauschprogramme(sie geht als Au-Pair in die USA).
Alle fünf Minuten ertönte ein Signal und jemand nuschelte einen Namen ins Mikrofon. Ich hatte schon Sorge meinen Namen nicht zu verstehen aber es ging alles glatt, ich ging zum Schalter und BAM!
Fazit: Visum wird genehmigt, aber ich muss mir ein Dokument noch mal schicken lassen, weil es sonst Probleme an der amerikanischen Grenze gibt. Traumhaft :/
FML.